Home  >  Presse

Pressemitteilung vom 13.09.2010

Deutsche Personalentscheider wollen wieder mehr Personal einstellen
Umfrage unter mehr als 300 Personalentscheidern belegt: Deutsche Unternehmen investieren in den kommenden sechs Monaten wieder in ihre Mitarbeiter

Positive Trend am Arbeitsmarkt wird sich laut Studie fortsetzen: Auch Auszubildende profitieren vom aufgehellten Wirtschaftsklima

Leipzig, 14. September 2010
– Die Stimmungslage in der deutschen Wirtschaft ist so gut wie lange nicht mehr: Während der Ifo-Geschäftsklimaindex Ende August zum dritten Mal in Folge auf nunmehr 106,7 Punkte stieg und damit auf ein neues Jahreshoch kletterte, hat sich auch die Stimmung unter den deutschen Personalentscheidern deutlich aufgehellt. So wird für fast die Hälfte aller befragten Personal-Chefs (42 Prozent) das Thema Personalbeschaffung in den nächsten Monaten weiter an Bedeutung zunehmen. Gleichzeitig sinkt das Thema Personalfreisetzungen auf den niedrigsten Wert seit anderthalb Jahren. Dies belegt der aktuelle „s+p Trendindex Personalarbeit“, der im Juli 2010 durch die s+p Software und Consulting AG (www.spag-personal.de), Anbieter von professionellen Softwarelösungen für das Personalmanagement mittelständischer Unternehmen und Verwaltungen, durchgeführt wurde. Befragt wurden mehr als 300 Personalverantwortliche in allen Branchen, sowohl zur aktuellen Lage in den Personalabteilungen (Lage-Index) sowie zu ihrer Einschätzung der zukünftigen Entwicklung der Personalthemen in den kommenden sechs Monaten (Trend-Index).

Personalbeschaffung liegt wieder im Trend
Laut Aussagen der befragten Unternehmen nimmt das Thema Personalbeschaffung unter den Personalentscheidern wieder deutlich an Bedeutung zu: Der Index-Wert zur aktuellen Lage verzeichnete den größten Zuwachs aller abgefragten Themen und stieg um rund 15 Prozentpunkte, womit das Thema nun erstmals mit 5,7 Prozent im positiven Index-Bereich liegt: Mehr als zwei Drittel der befragten Firmen (73 Prozent) messen dem Thema eine hohe bis mittlere Bedeutung zu. Nur für ein Viertel der Unternehmen (27 Prozent) besitzt das Thema aktuell eine niedrige Priorität.
Schaut man auf die Prognosen für die nächsten sechs Monate, so nimmt das Thema Personalbeschaffung perspektivisch sogar noch einmal deutlich an Bedeutung zu. Während 2009 der Indexwert für das Thema Personalbeschaffung durchweg im Negativbereich des Trend-Index lag, stieg der Index im April 2010 erstmals auf einen positiven Wert. Dieser Trend hat sich mit der Juli-Befragung nun weiter verfestigt: So sehen 42 Prozent der Befragten eine steigende Bedeutung, für 54 Prozent der Unternehmen bleibt die Bedeutung gleich und nur noch 4 Prozent der Personal-Chef sehen zukünftig eine abnehmende Bedeutung des Themas. Damit steigt auch der Gesamt-Trendindex beim Thema Personalbeschaffung um rund 18 Prozentpunkte auf 38 Prozent und ist damit in den kommenden Monaten das Thema mit der zweitgrößten Bedeutung knapp hinter der Personalentwicklung und Weiterbildung.

Personalkostenplanung bleibt wichtigstes Thema
Wie bereits in den vergangenen Monaten schauen die Human Resources-(HR)-Manager vor allem auf die Ausgabenseite ihrer Abteilungen: Das Thema Personalkostenplanung und -controlling besitzt nach wie vor die höchste Bedeutung unter den Personal-Chefs. Gegenüber der letzten Umfrage im April 2010 hat das Thema bei der Frage nach der aktuellen Bedeutung mit 4,5 Prozentpunkten sogar noch einmal leicht an Bedeutung hinzu gewonnen. Aufgrund der negativen Erfahrungen in der Finanz- und Wirtschaftskrise scheint ein vorsichtiges Kostenmanagement immer noch eine hohe Priorität unter den Personalern zu besitzen.
Auf die Frage nach der zukünftigen Bedeutung der Personalkostenplanung in den kommenden sechs Monaten das Thema zum zweiten Mal in Folgeleicht : Während dieser Wert im Krisenjahr 2009 deutlich über 50 Prozent lag, sank er von 37,2 Prozent im April 2010 auf nun 33,5 Prozent im Juli diesen Jahres und verharrt damit auf einem relativ hohen Niveau. Ursache hierfür ist, dass ein Großteil der Befragten (65 Prozent) die Bedeutung des Themas in den nächsten Monaten als unverändert hoch einschätzt. Für über ein Drittel wird das Thema sogar noch weiter ansteigen, nur 0,7 Prozent meinen, das Thema verliert an Bedeutung.

Fachkräftemangel wird wieder Thema – Auszubildende stärker gefragt
Vor dem Hintergrund der anziehenden Konjunktur zeigt sich, dass trotz des Krisenjahrs 2009 das Thema Fachkräftemangel nichts an seiner Brisanz verloren hat. Insgesamt bestätigen mehr als zwei Drittel der Personalentscheider in Deutschland (63 Prozent), dass es zunehmend schwieriger würde, qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zu halten. 16 Prozent sagen sogar, es ist heute fast unmöglich, qualifizierte Bewerber zu finden. Rund 20 Prozent der Befragten verspüren dagegen bisher keinerlei Auswirkungen. Einem drohenden Fachkräftemangel würden dabei nur 5 Prozent der Befragten durch Rekrutierung von Fachpersonal aus dem Ausland entgegenwirken. Vielmehr wollen die deutschen Unternehmen (61 Prozent) in die eigene Ausbildung und Bindung von Fachkräften investieren und sich auch stärker bei Ausbildungsstätten engagieren (20 Prozent). Dazu passt, dass mehr als zwei Drittel der befragten Unternehmen in diesem Jahr auch wieder in die Ausbildung jüngerer Arbeitnehmer investieren. Über die Hälfte der Befragten gab an, gleich viele Auszubildende im bevorstehenden Ausbildungsjahr einzustellen wie aktuell, fast jedes 7. Unternehmen (15,5 Prozent) will sogar mehr Auszubildende einstellen und noch einmal über 9 Prozent der Befragten, die aktuell keine Auszubildende beschäftigen, werden in diesem Jahr Auszubildende einstellen. Lediglich jeweils 10 Prozent der befragten Firmen gab an keine bzw. weniger Azubis einstellen zu wollen.

Präsentation der Studienergebnisse auf der Zukunft Personal
Auf der Zukunft Personal in Köln wird s+p Vorstand Matthias Schneider in seinem Vortrag „D-A-CH-Trendindex Personalarbeit – welche Themen bewegen die Personalarbeit und wie kann IT dabei unterstützen“ die Studienergebnisse präsentieren und dabei auch Vergleiche zu den Ergebnissen der erstmals durchgeführten Trendindex-Umfragen in Österreich und der Schweiz aufzeigen. Der Vortrag findet am 12. Oktober 2010, 14.30 -15.15 Uhr im Forum 2 in Halle 3.2 statt. Direkt gegenüber am s+p Messestand E.33 können sich Interessenten die Studienergebnisse in gedruckter Form mitnehmen. Oder fordern Sie die Dokumente an: personalpraxis@spag-personal.de

Zur Methodik der Umfrage
Der „s+p Trendindex Personalarbeit – Welche Themen bewegen Ihre Personalarbeit?“ der s+p Software und Consulting AG (www.spag-personal.de), Anbieter von professionellen Softwarelösungen für das Personalmanagement mittelständischer Unternehmen und Verwaltungen, befragt quartalsweise Personalentscheider und wurde bereits zum fünften Mal durchgeführt.
Dabei beteiligten sich zwischen dem 06. und 28. Juli 2010 rund 300 Personalentscheider in Unternehmen und Institutionen aus Deutschland. 9 Prozent waren kleine Unternehmen bis 19 Mitarbeiter, 46 Prozent waren Unternehmen mit bis zu 199 Mitarbeitern, 37 Prozent mit bis zu 999 Mitarbeitern und 8 Prozent mit über 1.000 Mitarbeitern. 38 Prozent der Befragten gaben an, die Personalleitung in ihrem Unternehmen inne zu haben, 47 Prozent waren Mitarbeiter von Personalabteilungen oder Personalreferenten, 8 Prozent Geschäftsführer und 7 Prozent kamen aus anderen Bereichen. Mit rund 33 Prozent war der Anteil der Teilnehmer aus der Industrie am stärksten vertreten, gefolgt vom öffentlichen Bereich (21 Prozent), dem Dienstleistungsbereich (15 Prozent), dem Handel (9 Prozent), sowie dem Baugewerbe (6 Prozent).

Der s+p Trendindex Personalarbeit wird vergleichbar dem ifo-Geschäftsklimaindex berechnet und berücksichtigt sowohl eine aktuelle Lageeinschätzung als auch die Erwartung an die Zukunft. Die Teilnehmer werden zu insgesamt zehn Themengebieten aus dem Personalbereich befragt. Dabei stehen immer jeweils drei Antwortmöglichkeiten zur Auswahl: Für die Einschätzung der aktuellen Lage die Antworten „Bedeutung ist niedrig“, „Bedeutung ist mittel“ und „Bedeutung ist hoch“. Für die zukünftige Entwicklung die Antwortmöglichkeiten „Bedeutung sinkt“, „Bedeutung bleibt gleich“ und „Bedeutung steigt“.

Anforderung der Studienergebnisse unter:
personalpraxis@spag-personal.de

Download der Pressemitteilung:
www.spag-personal.de/pressemitteilungen_40.html

Bildmaterial unter:
www.spag-personal.de/bildarchiv_41.html

Bisherige Studienergebnisse zum s+p Trendindex Personalarbeit unter:
www.spag-personal.de/studien

Über s+p
Über 8.000 Unternehmen und Verwaltungen in Deutschland vertrauen bei ihrer Personalarbeit auf die Lösungen der s+p Software und Consulting AG (s+p AG). Als führender Hersteller von HR-Software im Mittelstand und bei großen Organisationen bietet s+p Personalverantwortlichen einfach bedienbare und praktische Werkzeuge für die tägliche Personalarbeit und das strategische Personalmanagement an. Die s+p Personalwirtschaft ist hochintegrierbar und vereint Lösungen für unterschiedliche Aufgaben im Personalbereich mit den Kosten- und Implementierungsvorteilen von Standardsoftware. Mit der s+p Personalwirtschaft bearbeiten Organisationen (Industrie, Behörden, Kommunen, Verbände u.a.m.) mittlerweile insgesamt mehr als zwei Millionen Personalstämme. Die s+p AG gehört zu einem international führenden Konzern für betriebswirtschaftliche Softwareanwendungen mit rund 13.400 Mitarbeitern, 6,1 Millionen Kunden und einem Umsatz von rund 1,640 Milliarden Euro (2009) weltweit.

Weitere Informationen finden Sie unter www.spag-personal.de oder telefonisch unter 0341/48 44 0- 3303.

PR Kontakt
s+p Software und Consulting AG, Karl-Heine-Str. 109-111, 04229 Leipzig
Internet: www.spag-personal.de , eMail: info@spag-personal.de

Jörg Wassink (PR-Manager)
eMail: j.wassink@spag-personal.de
Tel.: 069 / 50007 - 1130
Fax.: 069 / 50007 - 7130

zurück

23.09.2010
Aus s+p wird Sage: Personalwirtschaftskompetenz wird unter einem Dach gebündelt

mehr

13.09.2010
Deutsche Personalentscheider wollen wieder mehr Personal einstellen

mehr

11.05.2010
Personalverantwortliche gehen wieder auf Talentsuche

mehr

19.04.2010
s+p AG kooperiert mit Siemens Healthcare

mehr

23.03.2010
s+p präsentiert auf der Personal2010 Personalmanagement und Personalcontrolling im Web

mehr